GmbH-Jahresabschlüsse – ein Überblick

Grundsätzlich erfüllen Jahresabschlüsse den Zweck, Unternehmen und Finanzbehörden nach einem abgeschlossenen Geschäftsjahr über den Stand des Unternehmens zu informieren. Es handelt sich dabei um komplexe Dokumente mit festgelegten Bestandteilen und Fristen, aber auch – je nach Unternehmensgröße und Umsatz – vereinfachten Abläufen.
Unser Team der Dobler Treuhand Gesellschaft erstellt GmbH-Jahresabschlüsse nach Handels- bzw. Steuerrecht unter Beachtung aller gesetzlichen Regelungen und individuellen Besonderheiten. Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch zu unserem Vorgehen bei GmbH-Jahresabschlüssen. Vereinbaren Sie bitte zunächst einen telefonischen Gesprächstermin in unserer Kanzlei in Freiburg.

Unsere Expertise und Erfahrung bei der Erstellung von GmbH-Jahresabschlüssen

Für die Rechtsformen der GmbH und GmbH & Co.KG, oHG, KG, UG, gGmbH, gUG, AG und KGaA sind Jahresabschlüsse ab einem Jahresumsatz von 600.000 Euro oder einem Gewinn von 60.000 Euro pro Jahre zwingend vorgeschrieben. Diese klassischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Jahresabschlüsse sind umfangreicher als die einfacheren Einnahmen-Überschuss-Rechnungen (EÜR).

Welche Bestandteile gehören in GmbH-Jahresabschlüsse? Unabdingbar sind die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie die Bilanz eines Geschäftsjahres. Abhängig von der Unternehmensgröße müssen sie außerdem einen Lagebericht und einen Anhang enthalten.

  • Die Gewinn- und Verlustrechnung wird erstellt auf Grundlage der Salden der Erfolgskonten der Finanzbuchhaltung: An erster Stelle die Erträge, dann die Aufwendungen und zum Schluss die Differenz von beidem in Form von Gewinn oder Verlust.
  • Die Bilanz listet das Geschäftsvermögen auf und besteht aus der Aktiv- und Passivseite. Die Aktivseite nennt das gesamte betriebliche Vermögen (zum Beispiel in Form von Immobilien, Einrichtung, Warenbeständen, Bankguthaben, Kassenbestand). Die Passivseite vermerkt das Eigenkapital und die betrieblichen Verbindlichkeiten (zum Beispiel Bankkredite); auch der Gewinn oder Verlust wird auf der Passivseite verbucht.

Warum sich Expertenwissen für GmbH-Jahresabschlüsse lohnt

Kleine Unternehmen profitieren von zahlreichen Vereinfachungen und könnten GuV, Bilanz, Lagebericht und Anhang theoretisch selbst erstellen. Allerdings empfiehlt sich angesichts der in § 267 Abs.3 HGB festgelegten Vorschriften und Ausnahmen bereits für Kleinstkapitalgesellschaften die Beauftragung einer erfahrenen Steuerberatungs-Kanzlei, die das Unternehmen auch vor den Finanzbehörden vertritt. Damit verlängern sich außerdem die Abgabefristen beim Finanzamt für den Jahresabschluss samt Steuererklärung.

Unser Team von der DTG Dobler Treuhand Gesellschaft mbH in Freiburg bespricht Ihre Fragen gerne persönlich mit Ihnen. Wir informieren Sie fachkundig zu allen steuerlichen Themen sowie der Wirtschafts- und Unternehmensberatung. Vereinbaren Sie einen Termin mit unserer Kanzlei in Freiburg.

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Grundlegende Fakten zum Geschäftsführervertrag GmbH

Was gehört in jeden Geschäftsführervertrag GmbH, was muss schon beim Entwurf bedacht werden? In der Regel ist ein solcher Vertrag ein komplexes Vertragskonstrukt. Ob nun ein neuer Vertrag aufgesetzt oder ein bestehender Geschäftsführervertrag aktualisiert wird – in jedem Fall sollte er eindeutig formuliert und rechtlich wasserdicht sein. Welche Aspekte in einem Geschäftsführer-Vertrag GmbH unverzichtbar sind, erläutern wir in diesem News-Beitrag. Gerne berät Sie unser Team von der Dobler Treuhand Gesellschaft individuell und ausführlich zu allen Einzelheiten in Bezug auf einen Geschäftsführervertrag GmbH. Vereinbaren Sie bitte zunächst einen telefonischen Gesprächstermin in unserer Kanzlei in Freiburg.

Wichtige Punkte bei der Erstellung oder Veränderung eines Geschäftsführervertrags GmbH

Beim Verfassen eines neuen Geschäftsführervertrags, bei der Einstellung eines weiteren Geschäftsführers oder der Anpassung eines bestehenden Geschäftsführervertrags stellt unser Fachwissen sicher, dass alle wichtigen Punkte sorgfältig bedacht und fixiert werden. Auf Wunsch begleiten wir unsere Mandanten bereits beim Entwurf oder in Bezug auf eine Vertrags-Anpassung. Wir prüfen und optimieren bestehende Verträge in steuer- und sozialversicherungsrechtlicher sowie in gesellschafts- und arbeitsrechtlicher Hinsicht. Je nach individueller Situation begleiten und beraten wir die Vertragsverhandlungen, sowohl zu neuen wie auch zu bestehenden Geschäftsführerverträgen.

Wovon hängt die Ausgestaltung eine Geschäftsführervertrags GmbH ab?

Dabei versteht es sich von selbst, dass sich die Ausgestaltung eines Geschäftsführervertrags GmbH an der Branche, der Unternehmensgröße, am Geschäftsbereich und an der Gesellschafterstruktur orientiert. Allerdings gibt es unverzichtbare Regelungsbereiche, die für jeden Geschäftsführervertrag GmbH gelten. Dazu gehören zum Beispiel der Umfang der Vertretungsbefugnis bzw. der Geschäftsführerbefugnis und deren nachträgliche Änderungsoptionen, die Vergütung (und ggf. weitere Leistungen), die Vertragslaufzeit und die Auflösungs-Modalitäten des Vertrags, außerdem Haftungsfragen und Wettbewerbsverbot.

Diese grundlegenden Punkte der zu regelnden Aspekte verdeutlichen bereits, dass Fachwissen und Erfahrung zur Vermeidung von Risiken und später auftretenden Unstimmigkeiten wichtig sind. Profitieren Sie von unserer Expertise, wenn es um die Neu- oder Umgestaltung eines Geschäftsführervertrags GmbH geht.

Unser Team von der DTG Dobler Treuhand Gesellschaft mbH in Freiburg bespricht Ihre Fragen gerne persönlich mit Ihnen. Wir informieren Sie fachkundig zu allen steuerlichen Themen sowie der Wirtschafts- und Unternehmensberatung. Vereinbaren Sie einen Termin mit unserer Kanzlei in Freiburg.

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Steuervorteile beim Kauf von denkmalgeschützten Immobilien

Beim Kauf von Denkmalimmobilien profitieren Käufer von erheblichen Steuervorteilen. Grundsätzlich bietet die Investition in denkmalgeschützte Gebäude mehrere Vorteile, sowohl als sichere Geldanlage wie auch in steuerlicher Hinsicht. In diesem Beitrag informieren wir zu den wichtigsten Fakten.

Unser Team von der Dobler Treuhand Gesellschaft berät Sie gerne individuell und ausführlich zu den Einzelheiten in Bezug auf langfristige Steuervorteile beim Kauf von Denkmalimmobilien. Vereinbaren Sie zunächst einen telefonischen Gesprächstermin in unserer Kanzlei in Freiburg.

Denkmalimmobilien gewähren solide Einnahmen und hohe Steuervorteile

Zu Recht gelten Immobilien als sichere Geldanlage und als verlässlicher Baustein für die Altersvorsorge. Sie unterliegen, abhängig von der Lage und dem Einstandspreis, kaum einem Preisverfall. Experten prognostizieren für den Immobilienmarkt auch für die nahe Zukunft ein anhaltend hohes Preisniveau.

Wer eine denkmalgeschützte Immobilie erwirbt, profitiert von attraktiven Steuervorteilen sowie KfW-Fördermöglichkeiten; außerdem können höhere Mietrenditen erzielt werden.
Anleger kommen in den Genuss einer hohen Abschreibung (Denkmal-Afa) von 12 Jahren sowie einem steuerfreien Veräußerungserlös bei einem Verkauf nach 10 Jahren. Auf der Grundlage von § 7h/7i im Einkommensteuergesetz können Käufer von Denkmalimmobilien etwaige Verluste aus Vermietung und Verpachtung, die aufgrund einer erhöhten Abschreibung anfallen, mit ihrem zu versteuernden Einkommen verrechnen.
Dabei können innerhalb von 12 Jahren Modernisierungskosten zu 100 % (einschließlich anteiliger Nebenkosten) geltend gemacht werden. Ein Beispiel: während der ersten 8 Jahre können 9 % der Denkmal-Afa und während der restlichen 4 Jahre 7 % genutzt werden. Ebenfalls kann die Abschreibung, die auf den Altbauanteil fällt, geltend gemacht werden (2 % bzw. 2,5 %). In die Berechnung fließen auch Finanzierungskosten und Mieterträge ein.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Investition in eine Denkmalimmobilie Steuervorteile durch einen hohen und beschleunigten Steuerrückfluss innerhalb von 12 Jahren bietet, der im Nachhinein den Kaufpreis bzw. die Tilgung de facto senkt. Zu beachten sind allerdings besondere formale Anforderungen, wie eine behördliche Bescheinigung, die zwingend vor Ausführung von Baumaßnahmen vorliegen muss.

Unser Team von der DTG Dobler Treuhand Gesellschaft mbH in Freiburg bespricht Ihre Fragen gerne persönlich mit Ihnen. Wir informieren Sie fachkundig zu allen steuerlichen Themen sowie der Wirtschafts- und Unternehmensberatung. Vereinbaren Sie einen Termin mit unserer Kanzlei in Freiburg.

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Betriebsprüfungen professionell begleitet

Betriebsprüfungen sind Außenprüfungen, die von den Finanzbehörden bei einem Unternehmen durchführt werden. Sie sollen die Gleichmäßigkeit der Besteuerung sicherstellen, indem sie die Verhältnisse des steuerpflichtigen Unternehmens ermitteln, prüfen und beurteilen.

Vorab werden Betriebsprüfungen durch eine Prüfungsanordnung angekündigt, die sich an das betroffene Unternehmen richtet, bei einer Empfangsvollmacht des Steuerberaters aber an diesen geschickt wird. Üblich ist auch, dass die Prüfungsabsicht dem Steuerberater telefonisch angekündigt wird, noch bevor die Prüfungsanordnung schriftlich erfolgt. Nach dem Eingang der schriftlichen Anordnung kann ein Mandant keine Selbstanzeige nach § 371 AO mehr stellen bzw. ab diesem Moment hat eine Selbstanzeige keine strafbefreiende Wirkung mehr.

Nach Ausbruch der Corona-Pandemie hat die Oberfinanzdirektion Baden-Württemberg im Oktober 2020 beschlossen, dass Außenprüfungen unter Beachtung strenger Hygiene-Regeln weiterhin möglich sind. Allerdings muss dazu ein separates Prüfzimmer zur Verfügung stehen, das ausschließlich durch die Prüferin oder den Prüfer genutzt wird.

Unser Team von der Dobler Treuhand Gesellschaft berät Sie gerne individuell und ausführlich zu diesem Thema. Vereinbaren Sie zunächst einen telefonischen Gesprächstermin in unserer Kanzlei in Freiburg.

Zum Ablauf von Betriebsprüfungen

Für eine Betriebsprüfung gibt es verschiedene Gründe: Nicht zwingend müssen es Unregelmäßigkeiten in den Bilanzen, den Steuererklärungen oder in der steuerlichen Gewinn- und Verlustrechnung sein. Geprüft wird ebenso infolge einer Zufalls-Auswahl oder durch festgelegte Prüfungsschwerpunkte bei einzelnen Branchen. Die formellen Regelungen hierzu finden sich in der sogenannten Betriebsprüfungsordnung, aus der sich für die Finanzverwaltung bindende Vorgaben ergeben, etwa zu Größenkriterien, Prüfungsturnus, Zustellungen etc.

Der Ablauf von Betriebsprüfungen ist durch steuerrechtliche Rahmenvorschriften festgelegt, die sich teilweise gerade durch die Corona-Situation anders gestalten als vorgeschrieben (zum Beispiel in Bezug auf den Ort bzw. die Räumlichkeiten, wie oben angeführt). In jedem Fall sind die Prüfenden dazu verpflichtet, den Steuerpflichtigen und seinen Steuerberater über den Fortgang der Prüfung auf dem Laufenden zu halten.

Mit der Schlussbesprechung nach Abschluss der Betriebsprüfung sollen etwaige strittige Punke geklärt werden. Wurde bereits im Vorfeld eine Einigung erzielt, kann die Schlussbesprechung auch entfallen. Im Anschluss an eine Betriebsprüfung ergibt sich die Chance, eine „verbindliche Zusage“ zur zukünftigen Behandlung bestimmter, bereits verwirklichter Sachverhalte zu bekommen. Ebenfalls möglich ist die Übersendung der Prüfungsergebnisse in schriftlicher Form.

Unser Team von der DTG Dobler Treuhand Gesellschaft mbH in Freiburg bespricht Ihre Fragen gerne persönlich mit Ihnen. Wir informieren Sie fachkundig zu allen steuerlichen Themen sowie der Wirtschafts- und Unternehmensberatung. Vereinbaren Sie einen Termin mit unserer Kanzlei in Freiburg.

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Erbschafts- und Schenkungssteuer

Erbschaften und Schenkungen ziehen bei Überschreiten bestimmter Freibeträge Erbschaftssteuer oder Schenkungssteuer nach sich. Die hier geltenden gesetzlichen Regelungen sind besser als ihr Ruf: Diese Erfahrung machen wir in der Praxis immer wieder. Um das Anfallen von Erbschaftssteuer zu vermeiden, wird oft eine Schenkung zu Lebzeiten ins Auge gefasst; allerdings greift dann die Schenkungssteuer. In diesem Beitrag informieren wir zu den wichtigsten Fakten rund um Erbschafts- und Schenkungssteuer.

Wir beraten Sie gerne individuell und ausführlich zu diesem Thema. Vereinbaren Sie einen Gesprächstermin in unserer Kanzlei in Freiburg oder einen telefonischen Gesprächstermin.

Wie sich Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer unterscheiden

Das Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz (ErbStG) versteht unter einer Erbschaft die Übertragung von Vermögen oder Besitz eines Toten an einen Lebenden. Eine Schenkung wird gemäß § 516 BGB als unentgeltliche Zuwendung unter Lebenden definiert. Erbschaften und Schenkungen sind faktisch nicht dasselbe, werden aber in Bezug auf die Steuerbelastung gleich eingestuft.

Steuerfreibeträge sind abhängig von Steuerklasse und Verwandtschaftsgrad

Bei Erbschaften wie auch bei Schenkungen richtet sich die Höhe der Steuern bzw. der Steuerfreibeträge nach der Steuerklasse, dem Verwandtschaftsgrad und der Höhe der Erbschaft bzw. Schenkung. Vereinfacht gesagt gilt: Je enger die Verwandtschaft, desto höher sind die Freibeträge. So können Ehepartner bis zu 500.000 Euro steuerfrei erben, Kinder bis zu 400.000 Euro und Enkelkinder bis zu 200.000 Euro. Für Urenkel und Eltern, die von verstorbenen Kindern erben, liegt der Freibetrag bei 100.000 Euro, bei allen anderen gelten 20.000 Euro als Obergrenze.

Je nach Steuerklasse und Höhe des vererbten bzw. verschenkten Vermögens liegt der Schenkungssteuersatz zwischen 7 und 50 Prozent. Der Satz wird entsprechend dem Verwandtschaftsgrad festgelegt; dabei werden Verwandte bzw. Begünstigte drei Steuerklassen zugeordnet. Auch diese Steuerklassen sind abhängig vom familiären Verhältnis zwischen Erblasser/Schenkendem und Begünstigtem.

Steuerpflichtige können, sowohl bei der Erbschaftssteuer wie der Schenkungssteuer, alle zehn Jahre einen persönlichen Freibetrag beanspruchen. Wir beraten Sie gerne konkret zu Ihrer persönlichen Situation. Dabei ist ein großer zeitlicher Vorlauf, gerade in diesem Bereich, immer von Vorteil.

Betriebsvermögen bei Schenkungen und Erbschaften

Entsprechend den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes hat der Gesetzgeber bei der Übertragung von Betriebsvermögen großzügige Privilegierungen vorgesehen. Bei Einhaltung von sehr ausdifferenzierten Schwellenwerten können 85 % oder sogar 100 % des Betriebsvermögens steuerfrei bleiben. Dies bedarf aber einer sorgfältigen Prüfung und Gestaltung.

Unser Team von der DTG Dobler Treuhand Gesellschaft mbH in Freiburg bespricht Ihre Fragen gerne persönlich mit Ihnen. Wir informieren Sie fachkundig zu allen steuerlichen Themen sowie der Wirtschafts- und Unternehmensberatung. Vereinbaren Sie einen Termin mit unserer Kanzlei in Freiburg.

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Zur Sofortabschreibung bestimmter digitaler Wirtschaftsgüter

Die Sofortabschreibung bestimmter digitaler Wirtschaftsgüter ist rückwirkend zum 01.01.2021 geplant. Damit sollen wirtschaftliche Anreize gesetzt und die Digitalisierung gefördert werden. Aufgrund der Corona-Pandemie können nach den Plänen von Bund und Ländern bestimmte digitale Wirtschaftsgüter wie Computerhardware und Software zur Datenverarbeitung in Zukunft im Anschaffungsjahr steuerlich vollständig geltend gemacht werden.
Wir beraten Sie gerne individuell und ausführlich zu diesem Thema. Vereinbaren Sie einen Gesprächstermin in unserer Kanzlei in Freiburg oder einen telefonischen Gesprächstermin.

Geplante Sofortabschreibung – auch im Home-Office von Vorteil

Unter „geringwertigen Wirtschaftsgütern“ versteht man selbständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten solcher geringwertiger Wirtschaftsgüter können nach der aktuellen Rechtslage bis zur Höhe von 800 € netto sofort abgeschrieben werden. Somit verkürzt sich die Abschreibung des betreffenden Wirtschaftsgutes von bisher mehreren Jahren – zum Beispiel galt bisher für Computerhardware eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren – auf ein Jahr.
Aufgrund der Pandemie, so sieht es der aktuelle Beschluss von Bund und Ländern vor, sollen bestimmte digitale Wirtschaftsgüter rückwirkend zum 01.01.2021 sofort abgeschrieben werden können. Darunter fallen Anschaffungen von Computerhardware, Software und Peripheriegeräten. Deren Sofortabschreibung soll nun im Jahr des Kaufs oder der Herstellung vollständig möglich sein. Diese Regelung ist auch für alle, die im Home-Office arbeiten, von Vorteil.

Gerne beraten wir von der DTG Dobler Treuhand Gesellschaft Sie umfassend zur Sofortabschreibung digitaler Wirtschaftsgüter. Profitieren Sie von unseren fachübergreifenden Mehrfachqualifikationen.

Unser Team von der DTG Dobler Treuhand Gesellschaft mbH in Freiburg bespricht Ihre Fragen gerne persönlich mit Ihnen. Wir informieren Sie fachkundig zu allen steuerlichen Themen sowie der Wirtschafts- und Unternehmensberatung. Vereinbaren Sie einen Termin mit unserer Kanzlei in Freiburg.

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Den eigenen Selbständigen-Status überprüfen – Risiko Statusfeststellungsverfahren

Die Überprüfung des Selbständigen-Status‘ gehört zu den Aufgaben der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung. Wird dieser den geschäftsführenden Unternehmern aberkannt, kann das eine teure und riskante Angelegenheit werden. Im Rahmen des sogenannten Statusfeststellungsverfahrens betrifft die umstrittene Praxis vor allem kleinere Unternehmen bzw. deren Gesellschafter-Geschäftsführer. Wer als Unternehmer oder Geschäftsführer unwissentlich nicht selbständig ist, muss damit rechnen, rückwirkend hohe Sozialbeiträge abführen zu müssen.
Das Verfahren wird auf schriftlichen Antrag oder im Rahmen von Betriebsprüfungen von der Rentenversicherung angestrengt. Damit sollen etwaige Scheinselbständigkeiten eindeutig festgestellt und Unklarheiten beim Sozialversicherungsstatus beseitigt werden.

Haben Sie Fragen zu dieser Thematik? Vereinbaren Sie einen Gesprächstermin in unserer Kanzlei in Freiburg zur Klärung der individuellen Fakten.

Worauf es beim Selbständigen-Status ankommt – selbständig oder festangestellt

Ein Schreckensszenario vor allem für kleine Unternehmen: Stellt die Clearingstelle Scheinselbständigkeit fest, muss mit unter Umständen sehr hohen Nachzahlungen von nicht gezahlten Sozialbeiträgen gerechnet werden. Die Nachzahlung von Sozialbeiträgen der letzten vier Jahre können sich schnell auf fünf- oder sechsstellige Beträge summieren und im ungünstigsten Fall das Aus für einen Betrieb bedeuten.

Diese Situation kann zum Beispiel dann eintreten, wenn ein Geschäftsführer nur einen Minderheitsanteil am Unternehmen hält. Um trotzdem als Selbständiger zu gelten, muss dann eine umfassende Sperrminorität im Gesellschaftsvertrag verankert sein (B 12 R 25/18). Das heißt, dass Geschäftsführer in der Regel nur dann noch den Selbständigen-Status besitzen, wenn sie mehr als 50 Prozent am Stammkapital halten oder ein Vetorecht ausdrücklich vereinbart wurde, obwohl ihr Anteil darunter liegt.

Wird der Selbständigen-Status durch ein freiwilliges oder verbindliches Statusfeststellungsverfahren abgesprochen, das Ergebnis der Prüfung vom Betroffenen aber angezweifelt werden: Er kann Widerspruch einlegen und bei mangelndem Erfolg Klage vor dem zuständigen Sozialgericht erheben. Die Nachweispflicht für eine fehlerhafte Status-Einschätzung liegt allerdings beim Antragsteller.
Gerne berät Sie unser Team von der DTG Dobler Treuhand Gesellschaft umfassend zu Ihrem Versicherungsstatus, zu Ihrem Status-Bescheid und zu Ihren Erfolgsaussichten bei Widerspruch und Klage.

Gerne bespricht unser Team von der DTG Dobler Treuhand Gesellschaft mbH in Freiburg Ihre Fragen persönlich mit Ihnen. Wir informieren Sie fachkundig zu allen steuerlichen Fragen sowie der Wirtschafts- und Unternehmensberatung. Vereinbaren Sie einen Termin mit unserer Kanzlei in Freiburg.

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Transparenzregister II – Zweck und Meldepflicht

Welchen Zweck erfüllt das Transparenzregister, wie ist die Meldepflicht geregelt? In mehreren Beiträgen informieren wir zu diesem aktuellen Thema (siehe November-Beitrag 2020).
Das gesetzlich vorgeschriebene Transparenzregister, auch „Geldwäschegesetz“ genannt, besteht seit Oktober 2017 und soll bestehende gesellschaftsrechtliche Beteiligungsstrukturen offenlegen. Es wird umgesetzt, indem es die Nennung der wirtschaftlich Berechtigten von juristischen Personen des Privatrechts und von eingetragenen Personengesellschaften einfordert.

Hintergrund des Transparenzregisters ist die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Als auf europäischer Ebene neu gefasstes Instrument des Geldwäschegesetzes (GwG) trat es im Juni 2017 als Teil des Geldwäscherichtlinie-Umsetzungsgesetzes in Kraft und soll dazu dienen, europäische Rechtsvorgaben in nationales Recht umzusetzen.

Unternehmer und Betriebe sollten sicherstellen, dass die Transparenzregistereintragung stets aktuell und vollständig ist. Wer der gebotenen Eintragung nicht oder unvollständig nachkommt, riskiert hohe Bußgeld-Zahlungen.

Gerne informiert Sie unser Team von der DTG dobler Treuhandgesellschaft persönlich zu den Regelungen des Transparenzregisters und den jeweiligen Neuerungen durch den Gesetzgeber.

Meldepflicht in das Transparenzregister

Generell gilt die Eintragungspflicht in das Transparenzregister für alle Unternehmen. Allerdings gibt es auch gesetzliche Ausnahmen. Als bereits erfüllt gilt die Meldepflicht nach § 20 Abs. 2 GwG, wenn die Informationen zum wirtschaftlich Berechtigten anhand von Dokumenten und Eintragungen elektronisch ersichtlich sind aus den folgenden Registern:

• Handelsregister (§ 8 des Handelsgesetzbuches)
• Partnerschaftsregister (§ 5 des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes)
• Genossenschaftsregister (§ 10 des Genossenschaftsgesetzes)
• Vereinsregister (§ 55 des Bürgerlichen Gesetzbuchs)
• Unternehmensregister (§ 8b Abs. 2 des Handelsgesetzbuchs)

Allerdings steht diese Regelung, so informierte das Bundesfinanzministerium noch vor Weihnachten 2020, bereits auf der Kippe. Bundesfinanzminister Olaf Scholz plant, das Transparenzregister zum Vollregister umzugestalten. Damit wäre die jetzige oben beschriebene Handhabung hinfällig, nach der die Meldepflicht der wirtschaftlich Berechtigten an das Transparenzregister für alle jene entfällt, deren Eigentums- und Kontrollstruktur aus anderen Registern (s.o.) abrufbar ist. Das würde für fast zwei Millionen deutsche Unternehmen zu einem erheblichen Mehraufwand führen.

GmbH-Gesellschafter beziehen sich unter Bezugnahme auf § 40 GmbH-Gesetz (GmbHG) gerne auf die möglicherweise im Handelsregister bereits hinterlegte Gesellschafterliste, ohne die Hinterlegung oder deren Aktualität und Vollständigkeit zu überprüfen. Was dies für die Geschäftsführung einer GmbH konkret bedeuten kann, erläutern wir im kommenden Februar-Newsbeitrag.

Gerne besprechen wir von der DTG Dobler Treuhand Gesellschaft mbH in Freiburg Ihre Fragen zum Transparenzregister persönlich mit Ihnen. Wir informieren Sie fachkundig zu allen steuerlichen Fragen sowie der Wirtschafts- und Unternehmensberatung. Vereinbaren Sie einen Termin mit unserer Kanzlei in Freiburg.

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Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2021

Liebe Mandanten, liebe Geschäftspartner,

2020 wird uns als Jahr mit besonderen Herausforderungen in Erinnerung bleiben. Nun, da es zu Ende geht, beschert uns die Corona-Pandemie auch außergewöhnliche Umstände rund um Weihnachten und Silvester. „Alle Jahre wieder“ will nicht richtig passen zu diesem Jahresende. Und doch kann sich glücklich schätzen, wer im vergangenen Jahr von einer Covid-Erkrankung oder einer existenziell bedrohlichen Lage verschont geblieben ist.

Ihnen allen wünschen wir von Herzen Gesundheit für das kommende Jahr sowie stabile wirtschaftliche Verhältnisse, damit Sie Ihrer Arbeit nachgehen und optimistisch nach vorne blicken können.

Und trotz und gerade der coronabedingten Einschränkungen wünschen wir im Namen des ganzen Teams der DTG Dobler Treuhand Gesellschaft mbH
Ihnen, Ihren Mitarbeitern und Ihren Familien zu diesem Weihnachtsfest 2020 entspannte Festtage, gemütliche Stunden und genussvolle Momente und alles Gute für das neue Jahr 2021!

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

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Das Transparenzregister und seine Aufgaben

Was versteht man unter dem sogenannten Transparenzregister, welche Aufgaben erfüllt es, wer ist meldepflichtig, welche Sanktionen sind festgelegt? Diese und weitere Fragen zu Zweck und Zielen, zu Meldepflichten und zur Umsetzung des Transparenzregisters beantworten wir in an dieser Stelle in mehreren Beiträgen.

Eingerichtet wurde das Transparenzregister 2017 infolge von Änderungen im Geldwäschegesetz (BGB, Nr. 39, vom 24. Juni 2017, S. 1822ff) auf der Grundlage einer Umsetzung der 4. Europäischen Geldwäsche-Richtlinie (EU) 2015/840. Die Verpflichtung, ein Transparenzregister zu erstellen, gilt für alle EU-Mitgliedstaaten.

Die Aufgabe der Transparenzregister besteht darin, Angaben zu den sogenannten wirtschaftlich Berechtigten (siehe unten) von juristischen Personen des Privatrechts und eingetragenen Personengesellschaften zu erfassen.
Gerne informiert sie die DTG Dobler Treuhand Gesellschaft in Freiburg persönlich zum Thema Transparenzregister und zur Frage, wozu Unternehmen verpflichtet sind.

Die wichtigsten Informationen zum Transparenzregister

Wer führt das Transparenzregister? Zuständig ist die Bundesanzeiger Verlag GmbH. Diese Stelle gibt allgemein Auskunft und beantwortet Anfragen zur Nutzung wie zum Beispiel der Eintragung oder Einsichtnahme.

Was und wer muss in das Transparentregister eingetragen werden?
Angezeigt werden müssen „Angaben über den wirtschaftlich Berechtigten von juristischen Personen des Privatrechts – zum Beispiel AG, GmbH, UG (haftungsbeschränkt), Vereine, Genossenschaften, Stiftungen, KG a.A., Europäische Aktiengesellschaft (SE) und eingetragene Personengesellschaften (u.a. OHG, KG, Partnerschaften) sowie von bestimmten Trusts und Treuhändern von nichtrechtsfähigen Stiftungen mit eigennützigem Stiftungszweck und Rechtsgestaltungen, die solchen Stiftungen in ihrer Struktur und Funktion entsprechen, vgl. §§ 20 Abs. 1, 21 Abs. 1 und 2 GwG.“ (Quelle: IHK Frankfurt am Main).

Was ist mit dem Begriff des „wirtschaftlich Berechtigten“ gemeint?
Man versteht darunter laut § 19 Abs. 2 iVm § 3 Abs. 1 und 2 GwG natürliche Personen, in deren Eigentum oder unter deren Kontrolle der Vertragspartner letztlich steht, oder die natürliche Person, auf deren Veranlassung eine Transaktion letztlich durchgeführt oder eine Geschäftsbeziehung letztlich begründet wird.

Gerne bespricht unser Team von der DTG Dobler Treuhand Gesellschaft mbH in Freiburg Ihre Fragen zum Transparenzregister individuell mit Ihnen. Wir informieren Sie fachkundig zu allen steuerlichen Fragen sowie der Wirtschafts- und Unternehmensberatung. Vereinbaren Sie einen Termin mit unserer Kanzlei in Freiburg.

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