Zur Grenzgänger-Besteuerung für Arbeitnehmer in der Schweiz

Viele Arbeitnehmer in Grenznähe nutzen die oft finanziell und in Bezug auf die Arbeitsbedingungen attraktive Möglichkeit, in der Schweiz zu arbeiten und täglich an den Wohnort in Deutschland zu pendeln. Grundsätzlich stellt sich dabei die Frage nach den Regelungen der Grenzgänger-Besteuerung. Das Team der Dobler DTG in Freiburg berät Sie gerne persönlich zu diesem besonders im südwestdeutschen Raum aktuellen Thema. Vereinbaren Sie dazu einen Termin in unserer Kanzlei in Freiburg.

Grenzgänger-Besteuerung durch das Doppelbesteuerungsabkommen

Mit dem Begriff „Grenzgänger“ definiert das Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen der Schweiz und Deutschland Arbeitnehmer, die in einer Entfernung von je 20 bis 30 Kilometern auf beiden Seiten der Grenze zweier Staaten wohnen bzw. arbeiten und täglich vom Arbeitsort über die Grenze an ihren Wohnsitz nach Hause fahren.
Zwischen der Schweiz und Deutschland ist die Grenzgänger-Besteuerung durch das Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) mit speziellen Grenzgängerregelungen für deutsche Arbeitnehmer geregelt. Kernpunkt des DBA ist die Vereinbarung, dass der Arbeitslohn, abweichend von den Regelungen in vielen EU-Staaten, nur im Wohnsitzstaat, also in Deutschland, versteuert wird. Die Schweiz behält von deutschen Arbeitnehmern lediglich die sogenannte Quellensteuer in Höhe von maximal 4,5 % ein. Diese wird von den deutschen Finanzämtern auf die Einkommenssteuer des Arbeitnehmers angerechnet (Art. 15a DBA). Der deutsche Arbeitnehmer muss seinem Arbeitgeber in der Schweiz hierfür eine sogenannte Ansässigkeitsbescheinigung vom deutschen Finanzamt vorlegen. Versäumt der Arbeitnehmer dies, zieht die Schweiz den vollen Steuerbetrag ab.

Haben Sie weitere Fragen zur Grenzgänger-Besteuerung oder zum Thema Altersvorsorge in der Schweiz? Die DTG Dobler Treuhandgesellschaft berät Sie kompetent und zuverlässig zu allen steuerlichen Fragen sowie zu Themen der Wirtschafts- und Unternehmensberatung. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin in unserer Kanzlei in Freiburg.

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Grundsteuerreform – Fakten und Modelle

Im April 2018 hat das Bundesverfassungsgericht das bisher geltende Grundsteuer- und Bewertungsrecht für verfassungswidrig erklärt. Seitdem arbeiten die Finanzminister von Bund und Ländern an Eckpunktepapieren und Entwürfen zu Modellen der Grundsteuerreform.
Bis Ende des Jahres sollte die Bundesregierung die Grundsteuerreform unter Dach und Fach haben, denn sonst entgehen den Kommunen jährlich knapp 15 Milliarden Euro. Das sorgt für Unruhe, auch bei Hauseigentümern und Mietern. Sie befürchten steigende Belastungen durch erhöhte Grundsteuer-Beträge. Die Kommunen könnten dieser Folge bei Inkrafttreten der Grundsteuerreform durch die Senkung ihrer Hebesätze entgegenwirken. Allerdings liegt die Anpassung der Hebesätze liegt nicht in der Zuständigkeit des Bundes.
Das Team der Dobler DTG in Freiburg berät Sie gerne persönlich zu diesem aktuellen Thema. Vereinbaren Sie dazu einen Termin in unserer Kanzlei in Freiburg.

Die wichtigsten Modelle zur Grundsteuerreform

Finanzminister Olaf Scholz setzt sich für das sogenannte wertabhängige Modell als künftiger Grundlage der neuen Grundsteuer-Berechnung ein. Dabei sollen, ähnlich der bisherigen Berechnung, die Basiswerte für die Berechnung nach einem vereinfachten Ertragswertverfahren berechnet werden. Die Bodenrichtwerte sollen als Grundlage für die neuen Berechnungen dienen, auch das Baujahr oder die durchschnittliche Nettokaltmiete sollen berücksichtigt werden. Laut Bewertungsgesetz müssen die Einheitswerte alle sechs Jahre neu erstellt werden. Ausgenommen sein sollen Mieten, die von der durchschnittlichen Miete um mehr als 30 % abweichen.

Das Flächenmodell wird vor allem von der CSU in Bayern, aber auch in Baden-Württemberg und Hessen favorisiert. Bei diesem Modell soll sich die Bemessungsgrundlage aus der Zahl der Quadratmeter des Grundstücks und des Gebäudes ergeben. Unabhängig davon fordert Bayerns Ministerpräsident Söder eine Öffnungsklausel, die den Bundesländern eigene Regelungen ermöglicht.

Beim Bund der Bund der Steuerzahler findet keines der diskutierten Modelle in ihrer jetzigen Form Unterstützung. Gefordert wird hier – vor allem wegen des befürchteten kaum einzuschätzenden Aufwands – ein einfaches Modell zur Grundsteuer-Berechnung, ohne Berücksichtigung des jeweils aktuellen Immobilen-Werts.

Die DTG Dobler Treuhandgesellschaft berät Sie kompetent und zuverlässig zu allen steuerlichen Fragen sowie zu Themen der Wirtschafts- und Unternehmensberatung. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin in unserer Kanzlei in Freiburg.

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Steuer-Freibeträge bei Ehrenamts- und Übungsleiterpauschalen

Laut einer BFH-Pressemitteilung (Nr. 24/19 vom 02.05. 2019 zum Urteil VIII R 17/6 vom 20.11. 2018) stärkt der Bundesfinanzhof (BFH) das Ehrenamt mit dem obengenannten Urteil. Danach sind Verluste aus nebenberuflicher Tätigkeit als Übungsleiter steuerlich grundsätzlich absetzbar. Das Team der Dobler DTG in Freiburg berät Sie gerne persönlich zu diesem Thema. Vereinbaren Sie dazu einen Termin in unserer Kanzlei in Freiburg.

Ehrenamts- und Übungsleitertätigkeiten – was wird steuerlich berücksichtigt?

Verluste aus einer nebenberuflichen Tätigkeit als Übungsleiter können laut dem BFH-Urteil vom 20. November 2018 VIII R 17/16 dann steuerlich berücksichtigt werden, wenn die Einnahmen den sogenannten Übungsleiterfreibetrag nach § 3 Nr. 26 des Einkommensteuergesetzes in Höhe von 2.400 Euro pro Jahr nicht übersteigen.
Der Kläger hatte im Rahmen seiner Tätigkeit als Übungsleiter Einnahmen in Höhe von 108,00 Euro erzielt, während seine Ausgaben 608,60 Euro betrugen. Den Differenzbetrag in Höhe von 500,60 machte der Kläger in seiner Einkommensteuererklärung 2013 als Verlust aus selbständiger Tätigkeit geltend. Das Finanzamt akzeptierte diesen Sachverhalt so nicht und argumentierte, dass Betriebsausgaben oder Werbungskosten aus der Tätigkeit als Übungsleiter steuerlich nur dann berücksichtigt werden könnten, wenn sowohl die Einnahmen als auch die Ausgaben den Übungsleiterfreibetrag übersteigen.
Eine andere Auffassung vertrat das Finanzgericht (FG) und gab der erhobenen Klage statt; der BFH teilte die Auffassung des FG und vertrat den Standpunkt, dass ein Übungsleiter, der steuerfreie Einnahmen unterhalb des Übungsleiterfreibetrags erzielt, die damit zusammenhängenden Aufwendungen steuerlich geltend machen kann, soweit sie die Einnahmen übersteigen. Sonst, so die Sicht des BFH, würde sich der vom Gesetzgeber bezweckte Steuervorteil für nebenberufliche Übungsleiter zum Steuernachteil umkehren.

Die DTG Dobler Treuhandgesellschaft steht Ihnen kompetent und zuverlässig zu allen steuerlichen Fragen sowie zu Themen der Wirtschafts- und Unternehmensberatung zur Verfügung. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Termin in unserer Kanzlei in Freiburg.

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Ehegattensplitting wird nicht verändert

Der Ruf nach einer Änderung des sogenannten „Ehegattensplittings“ wird immer wieder laut. Trotzdem tastet die Bundesregierung diese Regelung auch in diesem Jahr nicht an und hat entschieden, das Splitting unverändert zu lassen. Das teilte die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion mit.
Ehepaare und eingetragene Lebenspartner können nach wie vor zwischen der Zusammenveranlagung („Splittingtarif“) oder einer Einzelveranlagung wählen. Aus der Zusammenveranlagung ergibt sich für die meisten Paare ein Steuervorteil.
Das Team der Dobler DTG in Freiburg unterstützt Sie gerne individuell zu diesem Thema. Profitieren Sie von den fachübergreifenden Qualifikationen und Mehrfachqualifikationen unseres Teams.

Was bezweckt das Ehegattensplitting?

Auf der Grundlage des § 32a Abs. 5 EStG wird zunächst das zu versteuernde Einkommen der Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner ermittelt und anschließend halbiert. Gemäß dem Einkommenssteuertarif wird dann die auf dieses Einkommen anfallende Einkommenssteuer berechnet, und der so ermittelte Steuerbetrag wieder verdoppelt.
Abgeordnete hatten in der erwähnten Anfrage an die Bundesregierung auf die Argumentation des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen hingewiesen. Danach begünstige das Ehegattensplitting die Spezialisierung in der Ehe, also die Erwerbstätigkeit des einen Partners und die Bereitstellung häuslicher Dienste durch den anderen Partner. Kritiker des Ehegattensplittings sehen in diesem Punkt eine Zementierung der klassischen Teilzeit-Rolle vor allem von Müttern. Tatsächlich profitieren von diesem Modell vor allem jene Ehepaare steuerlich, bei denen der eine viel und der andere eher wenig verdient.

Die Bundesregierung nehme, so teilte sie mit, den Standpunkt des Wissenschaftlichen Beirats zur Kenntnis, allerdings würden mehrere Faktoren und nicht nur eine einzige Tatsache die Erwerbsentscheidungen von Ehegatten beeinflussen.

Unser Team von der DTG Dobler Treuhandgesellschaft steht Ihnen kompetent und zuverlässig zu allen steuerlichen Fragen sowie zu Themen der Wirtschafts- und Unternehmensberatung zur Verfügung. Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Kanzlei in Freiburg.

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Unternehmensnachfolge klären mit Unterstützung von DTG Dobler

Im deutschen Mittelstand ist die Nachfolgesituation ein Thema, das laut einer IHK-Studie von 2018 viele Unternehmen sorgenvoll in die Zukunft schauen lässt. So hatten zum Zeitpunkt der Untersuchung (2017) 47 % der befragten Senior-Unternehmer noch keine geregelte Nachfolge für ihren Betrieb. Aber auch wenn der Chefsessel für die Zukunft schon vergeben ist, sollten die Phasen des Übergangs und der Übergabe großzügig geplant werden. Denn bis alle rechtlichen, steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen für alle Seiten zufriedenstellend festgelegt sind, braucht es Fachwissen und Geduld. Handelt es sich um eine familieninterne Unternehmensnachfolge, kommt meist noch eine emotionale Komponente dazu.
Das Team der Dobler DTG in Freiburg unterstützt Sie kompetent in allen Fragen der Unternehmensnachfolge, sowohl bei Unternehmensveräußerungen wie auch bei einer Firmenübergabe innerhalb der Familie. Die fachübergreifenden Qualifikationen und Mehrfachqualifikationen unseres Teams sind dabei von großem Vorteil für unsere Mandanten.

Erfahrung und Expertise für Firmenübernahmen und Unternehmensnachfolge

Die Komplexität des Übergabeprozesses in der Unternehmensnachfolge ist eine Herausforderung für alle Beteiligten. Ohne eine enge Zusammenarbeit von Unternehmer und Nachfolger, der Hausbank des Unternehmens, von Rechtsanwälten, dem Steuerberater und gegebenenfalls weiteren Experten wird es schwer, die Nachfolge zügig und sinnvoll über die Bühne zu bringen. Zunächst müssen die Fakten gesichtet werden, damit auf dieser Basis alle rechtlichen und finanziellen Fragen Schritte geklärt werden können. Erst dann ist es möglich, konkrete Entscheidungen zu fällen und Verträge aufzusetzen.
Die Abfolge dieser Maßnahmen ist uns als Experten in der Rechts- und Steuerberatung vertraut. Mit unseren Mandanten besprechen wir zunächst die anvisierten Zielsetzungen von Übergeber und Übernehmer; gegebenenfalls beraten wir zur Unternehmensbewertung und Kaufpreisfindung. Das setzt die Ermittlung der Finanzierbarkeit und Kapitaldienstfähigkeit voraus und mündet in die Berechnung des Kapitalbedarfs für die Firmenübernahme. An diesem Punkt prüfen wir auch, ob staatliche Finanzierungs- und Förderungsprogramme in Frage kommen.

Unser Team von der DTG Dobler Treuhandgesellschaft unterstützt Sie in allen steuerlichen Fragen sowie in der Wirtschafts- und Unternehmensberatung. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin in unserer Kanzlei in Freiburg.

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Fundierte betriebswirtschaftliche Beratung von DTG Dobler

Vorausschauende Unternehmer behalten ihre Zahlen stets sorgfältig im Auge. Eine solide betriebswirtschaftliche Beratung kann entscheidende Weichen stellen und auf lange Sicht zum Unternehmenserfolg beitragen. Unser Team von Dobler DTG in Freiburg unterstützt Sie mit Fachkompetenz und Erfahrung bei der betriebswirtschaftlichen Beratung in Ihrem Unternehmen.

Mit betriebswirtschaftlicher Beratung auf Nummer sicher gehen

Erfolgsorientierte Unternehmen wissen, dass veränderte Wettbewerbsbedingungen, komplexere Abläufe, engere Märkte und steigende Kosten eine Herausforderung darstellen, auf die sie angemessen reagieren müssen. Es ist immer von Vorteil, über die Gegenwart hinaus in die Zukunft zu planen und mögliche Veränderungen frühzeitig durchzuspielen. Hier ist das Fachwissen von Experten in Bezug auf Zahlen und Fakten gefragt. Unsere Kompetenz in betriebswirtschaftlichen Fragen unterstützt Sie in allen Bereichen der Unternehmensentwicklung.
Ein Beispiel: Die Erstellung von langfristigen Betriebsentwicklungsprognosen oder der Vergleich von Finanzierungsalternativen (Kauf, Leasing, Darlehen, Factoring, Mezzanine etc.) können Planungssicherheit verschaffen. Dabei beraten wir Sie individuell und zeitnah, um dringliche Sachverhalte ergebnisorientiert abzuklären.

Unser Team von der DTG Dobler Treuhandgesellschaft unterstützt Sie in allen steuerlichen Fragen sowie in der Wirtschafts- und Unternehmensberatung. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin in unserer Kanzlei in Freiburg.

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Steueränderungen 2019

Im neuen Jahr erwarten den Steuerzahler verschiedene Steueränderungen. Unser Team von Dobler DTG in Freiburg informiert Sie zu den zehn wichtigsten Steueränderungen, die ab Januar 2019 bzw. im Lauf des Jahres greifen. Gerne beraten wir Sie auch persönlich zum Thema Steueränderungen 2019.

Die Abgabefrist für die jährliche Steuererklärung verlängert sich ab 2019 um zwei Monate (31. Juli; bisher am 31. Mai). Die Frist für Steuerberater verlängert sich entsprechend auf den 28.02. 2020.

Aufwendungen für die Altersvorsorge können steuerlich besser abgesetzt werden. Ab 2018 können bei Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung oder in berufsständige Versorgungswerke maximal 88 Prozent des Höchstbetrages von 24.305 Euro geltend gemacht werden.

Im Gegensatz zu einem Dienstwagen muss ein Dienstfahrrad (auch Elektrofahrräder) vom Arbeitnehmer nicht mehr mit dem geldwerten Vorteil versteuert werden. Die Steuerfreiheit für das Dienstfahrrad ist befristet (Geltung vom 1. Januar 2019 bis Ende 2021).

Bei elektrisch betriebenen Dienstwagen oder Fahrrädern, die auch privat genutzt werden, kann die private Nutzung weiterhin pauschal mit der 1-Prozent-Methode berechnet werden (nun bezogen auf den halben Bruttolistenpreis, nicht mehr auf den vollen).

Der gesetzliche Mindestlohnsatz beläuft sich ab dem 01.01. 2019 auf 9,19 Euro pro Stunde. Dieser Satz gilt auch für Minijobber.

Mit dem Ansteigen des Grundfreibetrags um 168 Euro auf 9168 Euro soll das Existenzminimum steuerfrei bleiben. Erst bei einem Einkommen über diesem Betrag werden Einkommenssteuern fällig (Ehepartner ab 18.2336 Euro).

Der Kinderfreibetrag erhöht sich 2019 um 96 Euro auf 2490 Euro pro Kind und Elternteil. Dazu kommt der gleichbleibende Freibetrag für den Betreuungs- und Erziehungsbedarf von 1320 Euro pro Kind.

Das Kindergeld steigt ab dem 01.07.2019 um 10 Euro auf 204 Euro pro Monat für das erste und zweite Kind, auf 210 Euro für das dritte Kind und auf 235 Euro für das vierte und jedes weitere Kind.

Wer aus beruflichen Gründen umzieht, kann ab 2019 höhere Umzugs-Pauschalen geltend machen: Neben den Einzelkosten für Makler oder Spedition kann nun auch der Pauschbetrag für „sonstige Umzugskosten“ von der Steuerlast abgezogen werden.

Steuerfreie Jobtickets: Tickets oder Zuschüsse für Arbeitnehmer für den öffentlichen Nahverkehr werden ab 2019 wieder steuerfrei.

Unser Team von der DTG Dobler Treuhandgesellschaft unterstützt Sie in allen steuerlichen Fragen sowie in der Wirtschafts- und Unternehmensberatung. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin in unserer Kanzlei in Freiburg.

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Wir wünschen unseren Klienten und Geschäftspartnern frohe Weihnahchtstage und einen guten Start ins neue Jahr 2019!

Zur Pflichtteilsstrafklausel im Berliner Testament

Zur Pflichtteilsstrafklausel im sogenannten Berliner Testament ist im September 2018 ein Beschluss ergangen, der in Erbangelegenheiten eine nicht unerhebliche Rolle spielen kann: Erben, die nach dem Tod eines Elternteils Auskunft über den Nachlass-Wert einfordern und in diesem Zusammenhang Geldforderungen erheben, gefährden nach dem Tod des zweiten Elternteils ihre Erbenstellung. Ein solcher Fall beschäftigte den für Nachlasssachen zuständige 2. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln (OLG Köln).
Gerne informiert unser Team von der DTG Dobler Treuhand Gesellschaft in Freiburg Sie auch persönlich zum Thema Pflichtteilsstrafklausel im Berliner Testament.

Berliner Testament mit Pflichtteilsstrafklausel – was Erben beachten sollten

Der Beschluss des OLG Köln bezog sich auf den folgenden Fall: Ein Elternpaar hatte sich wechselseitig zu Alleinerben eingesetzt und bestimmt, dass ihr Vermögen nach dem Tod beider Elternteile zu gleichen Teilen unter den vier Kindern aufgeteilt werden sollte. Entsprechend der sogenannten Pflichtteilsstrafklausel legten die Eltern fest, dass ein Kind, das schon nach dem Tod des Erstversterbenden vom hinterbliebenen Elternteil seinen Pflichtteil einfordert, nach dessen Tod nur noch der Pflichtteil als Erbe zufallen solle.

Diese Situation trat nach dem Tod der zuerst verstorbenen Mutter ein. Eines der Kinder forderte per Anwaltsschreiben Auskunft über den Nachlass-Wert sowie die Vorlage eines sogenannten Nachlassverzeichnisses. Es sei, so formulierte der Erbe, für die Berechnung eines Pflichtteilanspruches nötig, ein Sachverständigengutachten zum Wert des elterlichen Hausgrundstücks zu erstellen.
Außerdem schlug der Erbe vor, gegen eine einmalige Zahlung von 10.000 DM, die auf das Erbe angerechnet werde, auf das Sachverständigengutachten und auf die Geltendmachung des Pflichtteils zu verzichten. Der Vater ging darauf ein, zahlte den Betrag aus – und betrachtete das Kind in der Folge nicht mehr als Erben.

Der 2. Zivilsenat des OLG Köln teilte diese Ansicht. Das Kind habe mit diesem Schreiben die Pflichtteilsstrafklausel ausgelöst: Nach dem Tod des Vaters sei er also nicht mehr Erbe. Der Senat bestätigte damit die Auffassung des erstinstanzlich mit der Sache befassten Amtsgerichts. Nicht die Einschätzung des fordernden Kindes, sondern die Sichtweise des überlebenden Elternteils sei maßgeblich bei der Frage, ob der Pflichtteil gefordert werde.
Denn die Eheleute, so das OLG, hatten mit der Pflichtteilsklausel sicherstellen wollen, dass der Nachlass dem überlebenden Ehegatten bis zu seinem Tod ungeschmälert verbleibe und eben nicht durch das Pflichtteilsverlangen eines Schlusserben geschmälert werde. Außerdem wollten sie eine gerechte Aufteilung des Gesamtnachlasses unter allen Erben sicherstellen.

Das OLG Köln führte weiter aus, dass der Erbe mit dem Anwaltsschreiben seinen Pflichtteil gegenüber dem Vater eingefordert habe, da dieser für den Fall der Nichtzahlung der 10.000 DM mit einer Inanspruchnahme durch das Kind habe rechnen müssen. Der Vater sei damit nach der Einschätzung eines objektiven Empfängers durch die erhobene Forderung einer Belastung ausgesetzt worden, vor der er sich durch die Strafklausel hatte schützen wollen. Eine gerichtliche Durchsetzung des Pflichtteilsanspruchs sei nicht erforderlich um die Sanktion inkrafttreten zu lassen; die Rechtsbeschwerde hat der Senat nicht zugelassen.

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Welche Änderungen bringt das Jahressteuergesetz 2018?

Nach dem Referentenentwurf vom Juni 2018 und dem fertigen Regierungsentwurf vom August soll das Jahressteuergesetz 2018 bis zum 31.12. 2018 umgesetzt werden. Unser Team von der DTG Dobler Treuhand Gesellschaft in Freiburg informiert Sie zu den wichtigsten Punkten, die sich durch das Jahressteuergesetz 2018 verändern.

Jahressteuergesetz 2018 – die wichtigsten Änderungen

Offiziell heißt das Jahressteuergesetz 2018 „Entwurf eines Gesetzes zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften“. Die Neuregelungen sollen das derzeit geltende Steuerrecht optimieren, indem fachlich gebotene und notwendige Rechtsänderungen im Steuerrecht umgesetzt werden. Im Vordergrund stehen empfohlene Anpassungen an EU-Recht und an die EuGH-Rechtsprechung. Darüber hinaus sollen die Urteile des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesfinanzhofs umgesetzt werden. Außerdem sieht das Gesetz Folgeänderungen und Anpassungen aufgrund von vorangegangenen Gesetzesänderungen vor.

Die wichtigsten Änderungen:

1. Neuregelungen aufgrund des Urteils des BVerG zum Verlustabzug bei Körperschaften
2. Abzug von Vorsorgeaufwendungen nach § 10 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 EStG
3. Vereinfachung von (grenzüberschreitenden) elektronischen Dienstleistungen
4. Folgeänderungen zum Betriebsrentenstärkungsgesetz
5. Folgeänderungen zum Investmentsteuerreformgesetz
6. Vereinheitlichung der steuerlichen Behandlung von Gutscheinen in der EU
7. Verhinderung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren auf elektronischen Marktplätzen im Internet (§§ 22f und 25e – neu – UStG)

Wir informieren Sie gerne persönlich und ausführlich zu allen Neuregelungen des Jahressteuergesetzes 2018..

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Unternehmensbesteuerung in Deutschland benachteiligt Familienunternehmen

Werden Familienunternehmen durch die deutsche Unternehmensbesteuerung international benachteiligt? Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsordnung (ZEW) in Mannheim, die im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen erstellt wurde. Für unser Team von der DTG Dobler Treuhand Gesellschaft in Freiburg gehört die Beratung von Unternehmen in steuerlicher, wirtschaftlicher, betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Hinsicht zu unseren Schwerpunkten. Profitieren Sie von unserer fachlich herausragenden, kosteneffizienten und individuellen Beratung.

Dringender Handlungsbedarf für die deutsche Unternehmensbesteuerung

Deutschland hat sich im globalen Standortwettbewerb zum Hochsteuerland für Unternehmen entwickelt. Im internationalen Vergleich geraten durch die deutsche Steuergesetzgebung vor allem Familienunternehmen ins Hintertreffen, so die Studie. Danach ist der Vorsprung durch die Unternehmenssteuerreform von 2008, damals noch hoch gelobt, dahin. Während die Schweiz und Großbritannien über Reformen nachdenken und die USA mit ihrer Senkung des Steuersatzes auf Unternehmensgewinne von 35 Prozent auf 21 Prozent günstigere Bedingungen als 15 EU-Länder bieten, platziert sich Deutschland durch die hier geltende Unternehmensbesteuerung weit über dem EU-Durchschnitt. Für Kapitalgesellschaften in Deutschland liegt die Steuerbelastung wegen höherer Gewerbesteuersätze inzwischen bei 30 Prozent.
Die Autoren der Studie sehen für den deutschen Gesetzgeber Handlungsbedarf: Sie empfehlen dringend eine Senkung der Steuersätze, um als Standort für Unternehmen attraktiv zu bleiben. Vor allem Familienunternehmen sehen sie durch die hohe Unternehmensbesteuerung in Deutschland im Nachteil. Von großer Bedeutung sei auch die Gefahr, dass Unternehmen Deutschland den Rücken kehren und Gewinne im Ausland entstehen lassen.

Wir setzen auf Kompetenz, Erfahrung und individuelle Betreuung: Das Team der DTG Dobler Treuhandgesellschaft unterstützt Sie in allen steuerlichen Fragen sowie in der Wirtschafts- und Unternehmensberatung. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin in unserer Kanzlei in Freiburg.

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